AGB
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Simulatorfliegen.com (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden über die Buchung und Durchführung von Flugsimulator-Erlebnissen.
2. Vertragsgegenstand
(1) Gegenstand des Vertrages ist die zeitlich begrenzte Nutzung eines Flugsimulators einschließlich Einweisung und Betreuung durch einen Instruktor.
(2) Es handelt sich ausschließlich um ein Freizeit- und Simulationserlebnis ohne tatsächlichen Flugbetrieb.
(3) Die Gültigkeits- und Terminbindung ist sachlich durch die begrenzte Verfügbarkeit der Simulatorplätze sowie die erforderliche Personal- und Ressourcenplanung gerechtfertigt.
3. Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar.
Ein Vertrag kommt erst durch Buchung des Kunden und Bestätigung durch den Anbieter (z. B. per E-Mail) zustande.
4. Preise und Zahlung
(1) Alle Preise verstehen sich in Euro inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.
(2) Die Zahlung ist mit Buchung oder spätestens vor Durchführung der Leistung fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
5. Tickets für terminpflichtige Leistungen
(1) Tickets für termingebundene Simulator-Erlebnisse sind ab dem Ausstellungsdatum 12 Monate gültig.
(2) Innerhalb dieses Zeitraums ist vom Kunden ein Termin zur Durchführung zu vereinbaren.
(3) Die Durchführung erfolgt ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und nach Verfügbarkeit freier Termine.
(4) Der Kunde ist verpflichtet, rechtzeitig innerhalb der Gültigkeitsdauer einen Termin zu vereinbaren.
(5) Kann die Leistung aus Gründen, die der Anbieter zu vertreten hat, nicht innerhalb der Gültigkeitsdauer erbracht werden, verlängert sich die Gültigkeit um einen angemessenen Zeitraum.
6. Verfall von Tickets
(1) Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer verfällt das Ticket grundsätzlich ersatzlos.
(2) Eine Auszahlung des Ticketwertes ist ausgeschlossen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung besteht oder der Anbieter den Verfall zu vertreten hat.
7. Verlängerung von Tickets
(1) Eine einmalige Verlängerung der Gültigkeit um bis zu 12 Monate ist möglich.
(2) Hierfür wird eine pauschale Bearbeitungsgebühr in Höhe von 30,00 € pro Ticket erhoben.
8. Wertgutscheine
(1) Wertgutscheine unterliegen der gesetzlichen Verjährungsfrist und sind daher 3 Jahre gültig, beginnend mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist (§§ 195, 199 BGB).
(2) Gutscheine können innerhalb dieser Frist für alle angebotenen Leistungen eingelöst werden.
(3) Eine Barauszahlung des Gutscheinwertes ist ausgeschlossen.
(4) Restguthaben verbleiben bis zum Ablauf der gesetzlichen Frist auf dem Gutschein und können innerhalb dieses Zeitraums genutzt werden.
(5) Gutscheine sind grundsätzlich übertragbar, sofern keine persönliche Bindung ausdrücklich angegeben ist.
9. Terminvereinbarung und Durchführung
(1) Termine werden individuell vereinbart und sind abhängig von der Verfügbarkeit.
(2) Ein Anspruch auf einen bestimmten Terminzeitpunkt besteht nicht.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, Termine aus wichtigen Gründen (z. B. Krankheit, technische Störungen, höhere Gewalt) zu verschieben.
(4) Bei technischen Störungen des Simulators besteht kein Anspruch auf Durchführung am vereinbarten Termin; es wird ein Ersatztermin angeboten.
10. Stornierung durch den Kunden
(1) Bis zur verbindlichen Terminvereinbarung kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten.
(2) Nach Terminvereinbarung gelten folgende Stornobedingungen unter Berücksichtigung ersparter Aufwendungen:
-
bis 7 Tage vor Termin: kostenfreie Stornierung
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72 bis 48 Stunden vor Termin: 50 % des Preises
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weniger als 48 Stunden vor Termin oder Nichterscheinen: 100 % des Preises
(3) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
11. Durchführung des Simulator-Erlebnisses
(1) Der Kunde verpflichtet sich, den Anweisungen des Personals Folge zu leisten.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn Sicherheitsanweisungen nicht beachtet werden oder der Ablauf gestört wird.
(3) Ein Anspruch auf Durchführung besteht nur im Rahmen der bestätigten Terminvereinbarung.
12. Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).
(3) Kardinalpflichten im Sinne dieser AGB sind solche Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Hierzu zählen insbesondere die Bereitstellung des gebuchten Simulator-Erlebnisses sowie die Durchführung der vereinbarten Leistung im vertraglich geschuldeten Rahmen.
(4) Im Falle der Verletzung einer Kardinalpflicht ist die Haftung des Anbieters bei einfacher Fahrlässigkeit auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(5) Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
13. Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.